Datum: 21.08.2010 Zeit: 12:00 Uhr
Der LZ Achdorf wurde am späten Vormittag des 21. August zur Unterstützung der Landkreisfeuerwehren bei einem LKW Unfall in Weihmichl alarmiert. Ein voll beladener Betonmischer war in einer scharfen Kurve der B 299 in der Weihmichler Ortsmitte aus bislang noch ungeklärter Ursache gegen die Bordsteinkante geschlittert und umgestürzt. Dabei wurde der gut gefüllte Dieseltank des LKWs stark beschädigt und größere Mengen Treibstoff traten aus. Die umgehend alarmierten Feuerwehren aus Weihmichl und Furth konnten zwar den auslaufenden Treibstoff mit Ölbinder abstreuen, die Kanäle entsprechend sichern und den Ausfluss verlangsamen, ein Abdichten der Leckage bzw. das kontrollierte Ablassen des restlichen Treibstoffs war ihnen jedoch auf Grund der unglücklichen Lage des LKWs nicht möglich. Die Einsatzleitung veranlasste daraufhin die Alarmierung des Ölschadenszuges aus Landshut-Achdorf. Der LZ Achdorf ist mit dem Gerätewagen Gefahrgut sowie weiterer umfangreicher Sonderaustattung speziell auf derartige Schadenslagen vorbereitet. Auch wenn der Zugang zum Tank bzw. zur Tanköffnung alles andere als einfach war, konnte der Tank schließlich über eine Handmembranpumpe relativ zügig entleert und der Treibstoff in mitgebrachte Auffangbehälter umgepumpt werden. Nachdem der Tank entleert war, begannen die Eigentümer des Fahrzeugs und eine eigens bestellte Bergungsfirma mit dem Aufstellen des insgesamt 32 Tonnen schweren Fahrzeuges. Auf Grund des großen Gewichts des Betons in der Trommel des LKW war auch dieses Unterfangen sehr umfangreich. Mit insgesamt vier Großfahrzeugen konnte der Betonmischer dann gegen 15:30 wieder auf die Räder gestellt und abgeschleppt werden. Die Achdorfer kontrollierten daraufhin noch den Bach, sowie die benachbarten Kanäle auf mögliche Verunreinigungen mit Diesel. Nachdem sämtliche Tests negativ ausfielen kehrten die Achdorfer schließlich gegen 16:30 zur Wache zurück. |